Die Malteser im Landkreis Freudenstadt haben eine prägende Persönlichkeit verabschiedet: Nach 20 Jahren an der Spitze der Gliederung trat Isolde Eppler als Kreisbeauftragte zurück.
Nach einem geistlichen Impuls von Dekan Anton Bock übernahm der Regionalleiter der Malteser in Baden-Württemberg, Karl-Eugen Graf zu Neipperg, den weiteren Ablauf der jüngsten Ortsversammlung, wie der Kreisverband berichtet.
Isolde Eppler habe die Malteser in der Region über zwei Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt, heißt es weiter in der Mitteilung. Als „das ehrenamtliche Gesicht“ des Verbands sei sie für den Aufbau und die tiefe Verwurzelung der Malteser in der lokalen Gemeinschaft verantwortlich gewesen.
In einer feierlichen Stunde würdigten zahlreiche Weggefährten die gute Zusammenarbeit und Verlässlichkeit von Isolde Eppler. Neben Vertretern aus Politik und Behörden war auch der DRK-Kreisverband Freudenstadt bei der Verabschiedung vertreten und brachte seine Anerkennung sowie den Dank für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Ausdruck.
Eppler bleibt den Maltesern verbunden. Der Abschied markiere einen Generationswechsel, der die Malteser im Kreis gut gerüstet in die Zukunft blicken lasse, heißt es weiter. Graf Neipperg ernannte Wolfgang Kortus zum neuen Kreisbeauftragten und wünschte ihm viel Glück und Erfolg.
Mit Kortus gewinne die Kreisgliederung einen Nachfolger, der bereits tief mit der Blaulicht-Organisation und der Region verbunden sei.

