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Bevölkerungs- und Katastrophenschutz

Katastrophenvorsorge mit dem DRK

Foto: D. Winter / LV Nordrhein

Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil der größten Hilfsorganisation der Welt. Weltweit gibt es 186 Rotkreuz- und Rothalbmond-gesellschaften, die bei Bedarf kooperieren. Mitglieder der DRK-Bereitschaften kommen deshalb auch im Ausland zum Einsatz. Bei Katastrophen innerhalb Deutschlands arbeiten die Bereitschaften in eingespielten Einsatzformationen eng zusammen.

Leistungsmodul Führung

Das Leistungsmodul Führung stellt die personelle und technische Unterstützung für den medizinischen und organisatorischen Leiter zur Verfügung.

Taktische Mindestvorgabe:

  • Sicherstellung der Kommunikation mit der übergeordneten Führungsstelle sowie den unterstellten und der benachbarten Einheiten, ggf. auch mit der Leitstelle und Dritten
  • Unterstützung des medizinischen und organisatorischen Leiters (Beurteilung der Lage im Zuständigkeitsbereich, Führen einer Kräfte- und Materialübersicht, …)
  • Unterstützung bei der Erstellung der Patientendokumentation, Transport- und Ver-teilungsübersichten sowie der Einsatzdokumentation
  • Unterstützung beim Betrieb von Personenauskunftssystemen

Leistungsmodul Erstversorgung

Das Leistungsmodul Erstversorgung führt die medizinische Ausstattung und Personal zur Erstversorgung (z.B. in einer Patientenablage) oder für die Patientenbehandlung innerhalb eines Behandlungsplatzes heran.

Das Leistungsmodul Erstversorgung entspricht einer Schnelleinsatzgruppe-Erstversorgung. 

Taktische Mindestvorgabe:

  • Um eine möglichst bedarfsgerechte Versorgung zu ermöglichen, stellt die SEG-E in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst eine Versorgungskapazität für 10 Patienten sicher (gemäß Sichtungskategorien T1 bis T4).
  • Heranführung von operativ notwendiger und schnell zur Neige gehender sächlicher Ausstattung wie z.B. Tragen, Rettungstücher, Decken, Infusionslösungen, Notfallme-dikamente, medizinisches Verbrauchmaterial, Registrierungsunterlagen etc.
  • Aufbau und Betrieb einer strukturierten Patientenablage als vorgeschaltetes Instru-ment eines Behandlungsplatzes, insbesondere zur Sicherstellung der Versorgung von Patienten möglichst nah an individualmedizinischen Grundsätzen
  • Unterstützung bei der Sichtung, qualifizierten Erstversorgung und Organisation weite-rer logistischer Notwendigkeiten
  • Bei Bedarf strukturierte Erkundung zum Aufbau eines BHP 25 (ggf. mit Erweiterung auf BHP 50) wie z.B. Erkundung geeigneter Örtlichkeiten (Raumordnung), vorhande-ner Versorgungsmöglichkeiten (Strom, Wasser, Kommunikation etc.), Erkundung und Vorbereitung des Rettungsmittelhalteplatzes etc.
  • Einweisung nachrückender Einsatzkräfte
  • Ab Betriebsbereitschaft des BHP geordnete Eingliederung der SEG-E in weitere Ver-sorgungs- oder Behandlungsstrukturen