Wir über uns
Wir sind eine Gruppe von aktiven Hundeführer/innen im DRK Kreisverband Freudenstadt e.V.
Unterstützung erhalten wir bei der Ausbildung des Rettungsteams von einer Hundetrainerin, Tierheilpraktikerin und Verhaltenstherapeutin sowie von einem Tierarzt und Rettungshundeausbilder.
Für die Sanitätsdienstliche und Funktechnische Ausbildung stehen uns erfahrene Ausbilder des DRK Kreisverbandes zur Verfügung .
Was wir tun
Als „Hochwindsucher“ können die Hunde die von einem Menschen ausgehenden Duftpartikel über weite Strecken wahrnehmen. Mit rund 220 Millionen Geruchzellen sind unsere Vierbeiner in der Lage, menschlichen Geruch aus vielen anderen Gerüchen herauszufiltern. Selbst geringe Geräusche werden von seinem hochsensiblen Gehör lokalisiert; dies gepaart mit einem auf kleinste Bewegungen ausgerichteten Sehvermögen und der als selbstverständlich vorausgesetzten Menschenfreundlichkeit zeigt das ganze Können eines Rettungshundes. Des Weiteren können sie selbst zur Nachtzeit in unwegsamen und einsturzgefährdeten Bereichen ihre Wendigkeit sowie Schnelligkeit und Arbeitsfreude einbringen. Auch ungünstige Witterungsverhältnisse hindern sie nicht daran nach Personen zu suchen und diese durch Verbellen ihren Hundeführern anzuzeigen.
Alle DRK Rettungshundeteams, müssen die Prüfung entsprechend der Prüfungsordnung für Rettungshundearbeit gemäß DIN 13050 erfolgreich abgelegt haben und regelmäßige Wiederholungsprüfungen bestehen. Diesen Leistungsstandard garantieren wir den anfordernden Polizeidienststellen und dem Rettungsdienst und damit letztendlich allen Bürgerinnen und Bürgern.
Die Rettungshundestaffel kommt immer dann zum Einsatz, wenn ältere Menschen orientierungslos umherirren, Kinder nicht mehr selbständig nach Hause finden, Autofahrer nach einem Verkehrsunfall vom Unfallort abgängig sind oder suizidgefährdete Personen zu suchen sind. In den meisten Fällen spielt sich dies im unwegsamen Gelände ab. Für die Trümmersuche nach Gasexplosionen oder Bränden können speziell ausgebildete Teams auch bei der Suche nach Verschütteten eingesetzt werden. Für die Angehörigen sind die Rettungshunde oftmals die letzte Hoffnung, ein Mitglied ihrer Familie noch lebend zu finden.
Die Alarmpläne des DRK Landesverbandes und der Polizei geben vor, dass pro Einsatz mindestens 5 Rettungshunde-Teams an 365 Tagen über 24 Stunden zu stellen sind. Die RHS sollte grundsätzlich spätestens 45 Minuten nach Alarmeingang ausrücken und nach weiteren 45 Minuten am Einsatzort eintreffen.
Unser Einsatz ist grundsätzlich kostenlos.
Voraussetzungen für den Rettungshund:
Fast jeder Hund zwischen 8 Wochen und 4 Jahren kann mit dem Training als Rettungshund beginnen. Er sollte ausgewachsen mittelgroß sein, der Hundeführer sollte ihn noch tragen können! Darüber hinaus schlank, gesund und sportlich. Die meisten Gebrauchshunderassen sind für die Arbeit geeignet.
Unabdingbar ist allerdings die Begeisterung für Menschen und die Freude am Arbeiten! Ein zukünftiger Rettungshund muss sich in den unterschiedlichsten Situationen wohl fühlen und auf Unbekanntes offen und gelassen reagieren.
Grundsätzlich ist jeder mittelgroße, nicht zu schwere, robuste Mischlingshund ebenso geeignet
wie ein Rassehund, wobei der Stammbaum absolut nichts über die Eignung aussagt.
Der Rettungshund muss aggressionsfrei gegenüber Mensch und
Tier sein und darf Personen ebenso wenig wie Tiere bedrängen. Dieses Sozialverhalten lernt der Hund bereits im Welpenalter, durch den Kontakt mit anderen
Hunden und seinen Menschen. Ein Rettungshundeteam, besteht aus dem Hund und dem/der Hundeführer/in. Das sollte nicht nur während des Einsatzes oder der Übung so sein.
Ein Hund ist nunmal kein Sportgerät sondern ein Partner.
In der Rettungshundearbeit ist es wichtig, dass sich beide Teampartner aufeinander verlassen können. Zum einen muss der Hund gehorchen, sei es, weil das Gelände gefährlich ist
und man den Hund oftmals nur aus großer Entfernung leiten kann, zum Anderen muss
der Hundeführer seinem Hund vertrauen, wenn er z.B. nach dem Kommando "Such und Hilf!"
ein Opfer "in der Nase hat" und auf einen Abruf nicht sofort zurückkommt, sondern erst seiner Aufgabe nachgeht und das Opfer findet.
Voraussetzungen für den Hundeführer:
Als erstes wird hier Teamgeist gefragt. Der Mensch muss sowohl mit seinem Hund ein inniges Team bilden, als auch in der Gruppe mit den anderen Hundeführern eng zusammenarbeiten können. Der Hundeführer muss körperlich und psychisch belastbar sein. Da die Ausbildung sehr, sehr zeitintensiv ist, sollte er engagiert und tolerant sein und vielleicht nicht zu viele andere Hobbys haben.
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